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WIDB001: Ostdeutsche Identität gesucht

In unser­er ersten Folge sprechen wir über einen Bana­nen­witz in Erlan­gen, eine irri­tierende Erfahrung in Öster­re­ich, pas­sive Demokrat­en und aktive Kon­sume­ten sowie über Micha Brum­lik und bek­lebte Auto­heckscheiben. Alles geleit­et von der Grund­satzfrage: Wer oder was ist eigentlich ostdeutsch?

Die Artikel von Micha Brum­lik waren aus der ZEIT sowie den Blät­tern für deutsche und inter­na­tionale Poli­tik.

4 Kommentare

  1. christopher christopher

    Vie­len Dank für diese Folge. Ich fand es wirk­lich sehr span­nend euch zuzuhören. Ich werde jet­zt erst mal den erwäh­n­ten ZEIT Artikel lesen und freue mich auf die näch­ste Folge.

  2. Mario Mario

    Moin ihr beiden,
    ich höre ger­ade eure erste bzw. Null-Folge.
    Kurz zur Info, ich wohne auch im Osten und bin ein Stück weit älter als ihr beiden.
    Es ist schon erstaunlich wie anders ihr die Zeit wahrgenom­men habt usw. Ich freue mich auf die näch­sten Folgen.

    Zu der Studie der Bin­nen­mo­bil­ität hätte ich noch ein paar Fragen.
    Zum einen der Zeitraum von wann bis wann und der Unter­suchte Kreis.
    Nur mal so ein paar Gedanken die mir dabei gekom­men sind. In der DDR war es aus Sicht der Wohn­si­tu­ta­tion gar nicht möglich, mal »schnell« den Wohnort zu wech­seln, das hat beim hören schon mal die erste Frage aufgeworfen.
    Die Zweite, nach der Maueröff­nung hat sich das nach meinem »Empfind­en« sehr geän­dert, denn ich kenne sehr viele die Inner­halb von D ver­zo­gen sind oder auch ins Aus­land sind.

    Wäre schön da mehr drüber zu erfahren.

    • Robert Wenzl Robert Wenzl

      Lieber Mario,

      vie­len Dank für deinen Kom­men­tar! Was du über den Woh­nungswech­sel sagst, stimmt natür­lich. Wohnort und Beruf zu wech­seln war ja, soweit ich das weiß, ein ganz schön­er Heck­meck. Den Text mit der Bin­nen­mo­bil­ität find­est du unten, was ich (soweit ich das erin­nere) meinte, war fol­gen­des: »Die Bin­nen­mo­bil­ität inner­halb Ost­deutsch­lands wuchs, sie blieb aber rund ein Drit­tel unter der des West­ens.« Aber schau dir ruhig mal den Text an, vielle­icht habe ich auch etwas falsch ver­standen oder falsch wiedergegeben.

      Zu den Um- und Fortzü­gen – wahrschein­lich mal eine eigene Folge wert – fand ich auch diese inter­ak­tive Seite der Zeit (unten) gut. Jeden­falls hast du recht , dass viele in Deutsch­land umge­zo­gen sind oder auch gle­ich D ver­lassen haben. Inter­es­sant wäre, wo diese Leute dann gelandet sind.

      https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019–05/ost-west-wanderung-abwanderung-ostdeutschland-umzug

      https://www.bpb.de/apuz/26014/abwanderung-aus-den-neuen-bundeslaendern-von-1989-bis-2000?p=all

  3. Mario Mario

    Aus mein­er Klasse und den Klassen­stufen über und unter mir, sind ca 50% in den »West­en« gegan­gen und dort sehr viel nach Bay­ern, BaWü und Hes­sen. Ich bin Abgang 85.
    Danke, die links schau ich mir mal an und lese mal drüber.
    Ich freu mich auf die anderen Fol­gen und eure Sicht auf die Jahre, da ihr ja mehr die 90er als Eure Jahre seht, bei mir sind es die 80er

    bis denne

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